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Wir freuen uns, ab November 2020 ein neues benutzerfreundliches Langzeit-EKG einsetzen zu können. Hierbei handelt es sich um das Cortrium C3+ eines dänischen Startupunternehmens (gegründet 2014). Das Gerät besteht aus einer ca. 6cm großen Scheibe mit kleinen Füßen, an welchen die Elektroden zur Ableitung angebracht werden. Damit ist der gefürchtete Kabelsalat Geschichte, der Tragecomfort ist (auch in unserem Selbsttest) deutlich besser als mit den bisherigen Geräten. Die computergestützte Auswertung des EKGs durch uns nimmt ca. 1 Werktag in Anspruch.

Mit diesem Gerät können wir Ihnen eine Langzeitanalyse der Herzfrequenzvariabilität anbieten, welche (wissenschaftlich validiert) eine gute Aussage über die Herz-Kreislauf-Gesundheit und dem herrschenden Streßlevel (Sympathikotonus) bietet. Vereinfacht gesagt zeigt eine verringte HFV ungünstige Herz-Kreislaufverhältnisse an, welche möglicherweise mit einer verkürzten Lebenserwartung einhergehen. Sport und körperliche Aktivität sowie Streßreduktion können diese Veränderungen wieder rückgängig machen. Die Bestimmung der HFV ist eine Selbstzahlerleistung und orientiert sich an der GOÄ.
Leider müssen wir auf die steigenden Fallzahlen reagieren und zu Ihrer und unserer Sicherheit folgende Einschränkungen bzw. Vorkehrungen vornehmen:
  • Patienten mit Symptomen (Fieber, Halsschmerzen, Husten, Engegefühl im Brustkorb, Geruchs- oder Geschmacksstörungen, Schnupfen) müssen sich telefonisch anmelden und werden zum Termin einzeln in unser Infektionszimmer hereingelassen. Eine kurze Wartezeit außerhalb der Praxis kann notwendig werden, sollte das Zimmer gerade noch belegt sein.
  • Begleitpersonen sind nur bei absoluter Erfordernis (durch Krankheit bedingt, Behinderung) erlaubt.

  • Durch Stoßlüften wird mindestens zweimal pro Stunde die Luft in der Praxis ausgestauscht, hierdurch kann es je nach Witterung zu einem deutlichen Temperaturabfall kommen. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Wahl Ihrer Kleidung.

  • In unserem Infektzimmer wird alle 10 Minuten die Luft durch einen Luftfilter komplett gereinigt, um Infektionen des jeweiligen Folgepatienten zu verhindern
Update 10.12.2020: aus Kapazitätsgründen können wir aktuell die Antigen-Schnelltests nur noch für unsere Bestandpatienten anbieten!

In unserer Praxis sind 2 Schnelltests auf SARS-CoV-2 verfügbar:
1. Der Antigenschnelltest weist mit einer Sensitivität von 97% Viren im Rachenabstrich nach, das Ergebnis steht nach 10-15 Minuten fest. Bei Personen mit geringen Symptomen bzw. wenig Viren im Rachen kann der Test negativ ausfallen, obwohl die Person SARS-CoV-2 in sich trägt. Nach aktuellem Wissensstand lassen sich so wohl jedoch die stark infektiösen Personen identifizieren. Im Falle eines positiven Tests wird immer eine PCR zur Bestätigung durchgeführt.

2. Der Antikörperschnelltest weist mit einer Sensitivität von 93-95% im Blut Antikörper gegen SARS-CoV-2 nach. Auch hier steht das Ergebnis nach 10-15 Minuten fest. Da die Bildung der im Test nachweisebaren IgM-Antikörper mindestens eine Woche und die der IgG-Antikörper mindestens 2 Wochen ab Infektion dauert, ist dieser Test nur zum Nachweis einer subakuten bzw. in der Vergangenheit stattgehabten Infektion geeignet. Zur Akutdiagnostik müssen Antigentest oder PCR durchgeführt werden. Der Antikörpertest ist eine Selbstzahlerleistung.

Natürlich testen wir mit unserem Partnerlabor Synlab auch mittels PCR auf SARS-CoV-2 sowohl über einen Rachenabstrich als auch Rachenspülwasser (bei starkem Würgereiz, nur bei PCR möglich). Dieser Test ist am zuverlässigsten, dauert jedoch je nach Auslastung des Labors zwischen einem und mehreren Tagen. In Bayern können sowohl Personen mit als auch ohne Symptome den Test in Anspruch nehmen. Bei hoher Laborauslastung und Wartezeit erscheint es jedoch sinnvoll, den Test für Personen mit typischen Symptomen oder Risikopersonen vorzubehalten und als asymptomatische Person zugunsten dieser Gruppen zunächst in Quarantäne abzuwarten, wie das Robert-Koch-Institut in den jüngst veröffentlichten Testkriterien empfiehlt. Siehe hier für detaillierte Informationen zur den Testkriterien (Stand 03.11.2020).
Die Grippeschutzimpfung ist momentan (noch) verfügbar, es herrscht hoher Andrang. Wir bemühen uns, stetig neue Dosen geliefert zu bekommen, was bislang gut funktioniert.
Die Impfung wird für alle Personen ab 60 Jahren oder das Immunsystem einschränkenden Vorerkrankungen empfohlen. Für die Impfung benötigen Sie keinen gesonderten Termin.
Wir bieten ergänzend zum Praxisbesuch eine Videosprechstunde an. Hierfür arbeiten wir aktuell mit dem von der KV zertifizierten Anbieter www.redmedical.de zusammen.

Sollten Sie eine Videosprechstunde wünschen, vereinbaren Sie bitte mit uns per Telefon oder Email unter Angabe Ihrer Emailadresse oder Handynummer einen Termin. Sie bekommen von uns einen Link zur Videosprechstunde auf diese Emailadresse oder Handynummer geschickt, den Sie auf einem Endgerät mit Kamera (z.B. Smartphone, Notebook) öffnen. Wenn dann beide Gesprächspartner zum vereinbarten Termin gleichzeitig mit dem Anbieter in einem virtuellen Sprechzimmer verbunden sind, kommt die verschlüsselte Gesprächsverbindung (Peer-to-peer) zustande.

Bitte beachten Sie, dass naturgemäß nicht jede Diagnose zuverlässig telemedizinisch gestellt werden kann. Eventuell ist dennoch ein persönlicher Kontakt notwendig (z.B. zum Abhören der Lunge). Gemäß Beschluss des G-BA ist ab sofort in der Videosprechstunde die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für anfangs 7 Tage möglich, das Ausstellen von Rezepten oder Verordnungen wie z.B. Physiotherapie ist nicht zulässig. Dies setzt stets einen persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt voraus.
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