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Stoßwellentherapie

Mit gutem Erfolg wenden wir in unserer Praxis regelmäßig Stoßwellenbehandlungen an. Über 75% unserer Patienten berichten über dauerhafte Beschwerdefreiheit nach den Behandlungen. Vorteile dieser nebenwirkungsfreien Therapie sind die langfristige Schmerzfreiheit ohne Operation oder Infiltrationen.


Was sind Stoßwellen?

Stoßwellen sind Schalldruckwellen, welche gebündelt auf erkranktes Körpergewebe geleitet werden. Die hierdurch übertragene Energie fördert Heilungsvorgänge im Gewebe oder Knochen. Je nach Einstellung der Fokussierung, Energie und Impulszahl lassen sich hierdurch Verkalkungen auflösen, Knochenheilung anregen oder Gefässversorgung und Durchblutung verbessern.


Ablauf

Zunächst erfolgt ein Gespräch, eine Untersuchung und unter Umständen weitere Diagnostik wie Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung in unserer Praxis, um zu klären, ob eine Stoßwellenbehandlung geeignet ist ihre Beschwerden zu behandeln. Dann werden individuell, die für Sie geeignete Stoßwellenbehandlung sowie Alternativen und ergänzende Behandlungen besprochen.

Radiäre Stoßwellenbehandlung werden hierbei zur Behandlung oberflächlicher Beschwerden, fokussierte Stoßwellentherapie für tiefer liegender Beschwerdeursachen angewandt. Je nach Erkrankung erfolgt eine individuelle Festlegung der Energie und Frequenz. Mit der ersten Behandlung wird im Anschluss begonnen. Meist sind 3 bis 6 Behandlungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen erforderlich. Der Erfolg tritt häufig schon im Verlauf der Behandlung ein, teils auch nach 6 bis 8 Wochen.


Typische Anwendungsbereiche

Besonders erfolgreich werden in unserer Praxis Stoßwellen zur Behandlung von chronischen Sehnenansatzreizungen und Schleimbeutelentzündungen, v.a. im Bereich der Schulter, des Ellenbogens, an Hüftgelenken und Leiste angewandt. Weiterhin liegen sehr gute Erfahrungen zur Behandlung von Verkalkungen an Sehnen, Muskeln und Gelenken, wie Knie-und Schultergelenken, vor. Auch zur Behandlung von Arthrosen und Beschwerden des Iliosakralgelenkes werden Stoßwellen erfolgreich eingesetzt.

Operationen bei Pseudarthrosen (mangelnde knöcherne Durchbauung von Brüchen) können durch wenige Stoßwellenbehandlungen vermieden werden.

Wir setzen aktuelle klinische Forschungsergebnisse um, wodurch durch die Behandlungsparameter erfolgreich Polyneuropathien behandelt werden. Die Gefühlsstörungen können hier regelmäßig bis zu 6 Monate rückgängig gemacht werden, die Lebensqualität bessert sich hierdurch deutlich.

Gute Erfolge erreichen wir auch in der Schmerzbehandlung von Wirbelsäulenerkrankungen.

Zu den klassischen Einsatzbereichen der Stoßwellenbehandlung gehören die Kalkschulter sowie der Tennis- oder Golfer-Ellenbogen.

Im Bereich der Hand werden Kontrakturen, wie M.Dupytren, oder Sehnenansatzreizungen mit Bewegungseinschränkungen behandelt.

Im Bereich des Fußes sind die klassischen Anwendungen der Fersensporn, die Fasciitis plantaris, die Haglund-Ferse, die Achillodynie sowie verzögerte Knochenheilung nach Brüchen oder Versteifungs-oder Korrekturoperationen:

Durch chronischen Zug der Sehnenplatte der Fußsohle und Entzündungsvorgänge (Fasciitis plantaris) kann sich als Folge ein Fersensporn entwickeln. Ursächlich kann häufig eine verkürzte Wadenmuskulatur, Fußfehlstellung, Übergewicht oder sportliche Überlastung sein. Typisch sind Anlauf- und Belastungsschmerzen.

Die Haglund-Ferse bezeichnet Entzündungsvorgänge an der Fersenrückseite am Ansatzbereich der Achillessehne. Häufig zeigt sich hier eine Verknöcherung. Bereits das Tragen geschlossener Schuhe kann hier Beschwerden verursachen.

Mit Achillodynie wird eine schmerzhafte Schwellung der Achillessehne mit typischen Anlaufschmerzen bezeichnet. Die Diagnose erfolgt mittels typischer Zeichen in der Ultraschalluntersuchung (Reflexmuster und Auftreibung); abgegrenzt wird hierbei eine Schleimbeutelentzündung an der Achillessehne.


Kosten

Die Privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Stoßwellenbehandlung in aller Regel bei entsprechender Indikation (insbesondere bei Kalkschulter, Sehnenverkalkungen, Pseudarthrosen, Sehnenreizungen am Ellenbogen, Fußsohlenreizungen, Achillodynie und Fersensporn). Bei gesetzlich Versicherten werden die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen bei Fußsohlenreizungen und Fersensporn übernommen. Darüber hinausgehend bieten wir für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen die Behandlungen als individuelle Gesundheitsleistungen an. Gerne informieren wir Sie bei einem Gespräch nach Untersuchung über Kosten und Behandlungsalternativen.


Beispiele aus unserem Praxisalltag

Eine Patientin klagte über Schmerzen im Handgelenk nach Fraktur. Im Röntgen zeigte sich eine fehlende Durchbauung des Bruchspaltes bei Kahnbeinfraktur. Eine Operation war bereits in einem Krankenhaus geplant. Durch wenige Stoßwellenbehandlungen konnte eine zunehmende Durchbauung und Beschwerdefreiheit erreicht werden. Die Operation wurde überflüssig.

Ein Patient litt unter jahrelangen Beschwerden im Kniegelenkbereich. Die Ultraschall-untersuchung zeigte eine Verkalkung im Innenbandbereich. Durch Stoßwellenbehandlung wurde diese aufgelöst und Beschwerdefreiheit erreicht.

Eine Patientin klagte über langjährige Schmerzen der Fußsohle. Bei Fersensporn erfolgten bereits Infiltrationen und Röntgenbestrahlungen ohne Besserung. Auch hier führte eine angepasste Stoßwellenbehandlung zu anhaltender Beschwerdefreiheit.

Ein Patient war in der Lebensqualität durch mangelndes Gefühl bei diabetischer Polyneuropathie stark eingeschränkt. Das Gehen war unsicher. Unter Stoßwellentherapie nach aktuellen klinischen Studienparametern konnte wiederholt ein über sechs Monate anhaltendes Wiedererlangen des Gefühls erreicht werden. Der Patient war mit dem Ergebnis hoch zufrieden. Urlaubsreisen waren ihm wieder möglich.

Eine Patientin klagte über anhaltende Leistenschmerzen. Nach Ultraschallnachweis einer Schleimbeutelentzündung (Bursitis iliopectinea) war die Patientin nach Stoßwellen-behandlung dauerhaft schmerzfrei.
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