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Für rund 40 Millionen Deutsche ist Sport die schönste Nebensache der Welt - zumindest gelegentlich. Und hierin liegt auch schon die Crux: Mangelndes Training der Bewegungsabläufe, unzureichende Beachtung von Vorsichtsmaßnahmen und eine Portion Übermut sorgen für mehr als 2 Millionen Verletzungen pro Jahr. Freizeitsportler laborieren meistens an Verletzungen des Bewegungsapparates wie Zerrungen (35 %), Verrenkungen (28 %) sowie Muskel -, Sehnen - und Bandverletzungen (21 %).
 
Was tun, wenn's passiert ist?
Bei Sportverletzungen ist nach wie vor die altbekannte PECH - Regel ein verlässlicher Partner (Pause - Eis - Compression - Hochlagern). Rasche Behandlung nach diesem Prinzip lindert nicht nur den Schmerz, sondern mindert auch die Weichteilschwellung und Ödembildung sowie die posttraumatische Entzündungsreaktion.
 
Die verletzte Körperstelle sollte man nach unkomplizierten Verletzungen schnell und möglichst lange ruhigstellen und möglichst hochlagern, bis der Akutschmerz abklingt. Ein Kompressionsverband während der Erstversorgung verringert das Einbluten und Anschwellen des verletzten Gewebes. Eisspray und Eiswürfeltüte oder besser Eisbrei (zerstampftes Eis in einem Handtuch) sind die idealen Erste - Hilfe - Mittel bei Muskelprellungen, Zerrungen, Fuß - und Knieverletzungen. Es wird in Intervallen von 20 min gekühlt, mit fünfminütiger Pause. Dies hat den Vorteil, dass eine verletzte Region sehr lang gleichmäßig gekühlt werden kann, ohne einen Kälteschaden zu induzieren. Der gewebeernährende Stoffwechsel wird zwar reduziert, aber nicht blockiert. Wer Kältebeutel aber auf die Haut legt und diese mit elastischen Binden fixiert, erzielt keine optimale Kompression. Das umgekehrte Vorgehen ist sinnvoller: Anlegen der Kompression und darüber Anbringen der Kältequelle, die mit einer weiteren Binde fixiert wird.

Mit PECH allein ist es jedoch nicht getan. Bei Sportverletzungen ist es durchaus sinnvoll und wirksam, sich auch der Naturheilkunde und Homöopathie zu erinnern. Ergänzend bzw. alternativ zu den chemischen Medikamenten (Entzündungshemmer und Schmerzmittel) sind auch Phytotherapeutika (Heilpflanzenpräparate) und homöopathische Mittel wirksam. Häufig eingesetzte Substanzen sind z.B. Arnika, Ringelblume und Sonnenhutkraut sowie das Komplex – Homöopathicum Traumeel. Dieses Mittel enthält nicht nur Bestandteile, die Entzündungen hemmen und Schmerz stillen sondern auch die Wundheilung und Narbenbildung beschleunigen. Bei Sportlern kann ist es zum Beispiel wichtig sein sie möglichst schnell wieder belastbar zu machen, d. h. eine belastungsfähigen Narbe zu erzielen. Salben und Gele werden messerrückendick großflächig aufgetragen, mit einer Frischhaltefolie abgedeckt und mit einer elastischen Binde straff umwickelt. Elektrolytpräparate und Vitamine verhindern „oxidativen“ Stress und verbessern die Versorgung des verletzten Bereichs mit wichtigen Nährstoffen. Enzym - und Zinkpräparate mindern Entzündungsprozesse und beschleunigen die Heilung. Bei Muskelverletzungen schaffen auch Magnesiumpräparate Linderung, da sie den Muskeltonus dämpfen.
 
Die Erstversorgung einer Sportverletzung ist für die folgenden Heilungsmöglichkeiten von entscheidender Bedeutung. Sind Schwellungen oder Hämatome (Einblutungen, Bluterguss) erst einmal da, kann sich die Nachbehandlung um Wochen verlängern.
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